„Marzipan“ & „Caesar’s Salad“

Wie Sie ja jetzt bereits wissen, bin ich am Wochenende ziemlich faul, möchte aber trotzdem etwas Gutes essen. Heute hatten wir wunderbar marmorierte Rumpsteaks (Sie wissen, die vom Roastbeef, die nie einer kaufen will) in der Theke und ich nahm mir eines mit nach Hause. Dazu einen Romana-Salat vom Markt, Kräuterfrischkäse und Parmesan aus der Käsetheke.

Wenn man in den USA „Caesar’s Salad“ bestellt, kommt dieser immer als Vorspeise. Aber das ist oft eine ziemlich trockene Angelegenheit und meistens muß man Dressing nachverlangen, was auch mühsam ist.

Hier meine Alternative:
Romana-Salat: 3 Blätter pro Portion waschen und in Streifen schneiden. Auf dem Teller anrichten. Dressing aus: Kräuterfrischkäse, Schmand, Sahne oder Milch, Zitrone, etwas Öl, Salz, Pfeffer, Balsamico-Essig und Parmesan. Das Dressing über den Salat verteilen, mit ein paar Tomatenwürfel garnieren und Parmesan drüber hobeln.

Dann das „Rumpsteak“ braten! Keine Sorge, das schöne „Marmorierte“ ist kein Fett! „It dissappears in the pan“, wie der Amerikaner sagt, „es verschwindet in der Pfanne“ und macht einen Wahnsinnsgeschmack!„

Sie braten das Steak scharf in Olivenöl an, wenden von Zeit zu Zeit. Dann ein wenig zurückschalten und ziehen lassen. Daumenprobe machen: wenn es sich etwas fester anfühlt, das Steak aus der Pfanne nehmen und auf einen kleinen Teller legen. Den Bratenfond mit Tomatenwürfel und süßem Sherry ablöschen (der Sherry oder auch Portwein unterstützt den Rindfleischgeschmack). Dann das Steak noch einmal kurz in die Sauce legen.

Schließlich das Steak zum Caesar’s Salat auf den Teller legen, die warme Sauce aus der Pfanne aber über den Salat geben. Dazu Weißbrot. Ich verzichte auf die Brotwürfel auf dem Salat, das Baguette esse ich lieber extra dazu.

Sensationell: das Steak so zart wie Marzipan, der Salat lauwarm und leicht verdaulich, das Brot dazu ohne Aufregung wegen der Beilage! Probieren Sie es! Es haut Sie um und Sie werden nie wieder nicht-marmorierte Rumpsteaks kaufen!

Als Getränk geht alles: Bier, ein leichter Rotwein oder mein Lieblings-Weißwein „Petite Arvine“ aus dem Aosta-Tal – leicht, spritzig und mit einem Geheimnis für Kenner!

Enjoy your meal!
Bon appétit!
Guten Appetit!

 

Herzlichst Ihre
Ursula Lauterbach

Kommentare

Kommentar von Markus |

Testbeitrag

Antwort von Metzgerei Lauterbach

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